Cape Reinga

Da meine Gastfamilie in meiner zweiten Woche schon in Urlaub nach Australien geflogen ist, hab ich mir gedacht ich schau mir schon mal ein wenig Neuseeland an. So habe ich einen 3 Tages Trip in den Norden gemacht und mir die Bay of Islands und das Cape Reinga angeschaut.

Die Bay of Islands besteht aus rund 150 kleinen, grünen, bewaldeten Inseln und ist ein wunderschöner Ort. Ich habe im Ort Pahia auf dem Festland gewohnt und mich auf der Fahrt im Bus mit ein paar Engländern angefreundet. Da wir nach unserer Ankunft im Hostel nicht so recht wussten was wir bis zum Abendessen tun sollten, beschlossen wir uns die ,,Stadt'' anzuschauen, was nach 10 Minuten erledigt war, und dann einen kleinen Spaziergang am Strand zu machen. Der Spaziergang zog sich dann letztendlich über 5 Stunden hin und führte über kleine Trampelpfade, die wegen des Wetters nicht gerade gut begehbar waren, von Bucht zu Bucht. An diesem Tag hatten wir eigentlich relativ Glück mit dem Wetter, da es nur ab und zu ein paar Schauer gab und sich die Sonne öfters mal blicken ließ. Zurück im Hostel haben wir dann unser Abendessen verzehrt und den Abend gemütlich in der integrierten Bar ausklingen lassen.

Am zweiten Tag gings dann auf zum Cape Reinga, einer der nörtlichsten Punkte Neuseeland und ca. 100km von jeglicher Siedlung entfernt. Hier trifft der Pazifische Ozean auf das Tasmansee. Für die Maori hat das Cape eine besondere Bedeutung. Von hier aus starten die Toten bei Sonnenuntergang ihren Weg zurück nach Hawaiki.

Vom Cape aus ging es dann zurück Richtung Pahia über einen ganz besonderen Highway, dem 90 Miles Beach. Vorher haben wir jedoch noch einen Stopp bei den riesigen Sanddünen eingelegt und das Sandborden ausprobiert. Ist wie Schlitten fahren nur schneller und danach ist man von oben bis unten voll mit Sand, aber den Spaß ist es das Wert.

An meinem letzten Tag in Pahia habe ich noch eine Bootstour durch die Bay zum Hole of the Rock gemacht. Auf dem Weg dort hin sind uns gleich zweimal Delphine begegnet. War auf jeden Fall sehr beeindruckend und die Tour ihr Gelt wert. Das Hole of the Rock ist einfach ein riesiges Loch in einem Fels mitten im Meer und echt beeindruckend, leider hatten wir zu starken Seegang um durchzufahren. Auf dem Rückweg haben wir dann noch an einer der süßen, kleinen Inseln gehalten, wo uns ein Maori rumgeführt hat und uns ein paar Geschichten erzählt hat. Leider habe ich noch nicht so viel verstanden, da mein Englisch immer noch nicht grad das Beste ist :).

Hamilton

Ein Schulfreund von mir macht sein freiwilliges soziales Jahr in Hamilton an einer Schule und deshalb hab ich mich kurzer Hand mal ins Auto gestetzt und bin über das Wochenende ins 125km entfernte Hamilton gefahren. Da man hier ja aber niergedswo schneller als 100km/h fahren darf, habe ich für die Strecke gefühlte 5h gebraucht. Die meisten Städte sind hier nicht so wirklich interessant und so auch Hamilton. Also sind wir Samstag dann, in Tobis alte Heimatstadt, Tauranga gefahren und haben dort das gute Wetter am Strand genossen. Auf dem Rückweg haben wir noch einen Abstecher nach Hobbiten gemacht, waren aber für eine Besichtigung leider zu spät dran. Also haben wir einfach das Auenland ohne Hobbiton genossen. Samstagsabends wollte ich mal das Nachtleben Hamiltons erkunden, was leider nicht so ein großer Erfolg war, da die neuseeländische Rugbymannschaft gegen die Australier gespielt haben und leider verloren haben. Die Neuseeländer sind ziemliche Rugbyfreaks und so mit war der Abend so ziemlich gelaufen. 

Nach einem gemüdlichen Frühstück und einem kleinem Stadtbummel, da die Geschäfte hier auch Sonntags geöffnet haben, ging es dann auch wieder auf die Heimreise nach Auckland. Im großen und ganzen ein sehr gelugenes Wochenende um mal Abzuschalten.


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