Die ersten zwei Tage in Auckland haben alle anderen Au Pairs die mit mir geflogen sind und ich in ein einem Hotel verbracht. Bei der sogenannten Orientation, haben wir uns alle ein wenig kennen gelernt und durften uns stundenlange, nützliche (oder auch weniger nützliche) Vorträge anhören. Das Ganze hat in einem Raum ohne Fenster und mit Klimaanlage (Ich darf darauf hinweisen, dass es Winter ist und somit heiße 8°C, da ist eine Klimaanlage schon dringent notwendig) stattgefunden. Mit dem Heitzen haben es die hier eh nicht so, da es hier nicht wirklich kalt wird haben die noch nicht mal Zentralheizungen. So haben wir die ersten 2 Tage im Dauerfrost verbracht, wobei der Jetlag nicht gerade nützlich war. Trotzdem hatten wir auch wenig unsern Spaß und wenigstens gab es gutes Essen.

Am Freitag den 1. Juli ging es ab zu den Gastfamilien... Meine Gastmutter Keren hat mich vom Hotel abgeholten und dann gings auf zu meiner ersten linksseitigen Autofahrt. Diese war geprägt von dezentem Schweigen, was natürlich nicht durch mein miserables Englisch hervorgerufen wurde ;). Der Waagen war schon nicht schlecht, aber nichts gegen das Haus. Schon nicht schlecht hier, auch wenn mir alles zu schwarz weiß ist. Man kommt sich ein wenig vor wie in einem Möbelhaus, vorallem weil hier immer gleich alles weggeräumt wird. Naja in meinem Zimmer sieht es mitlerweile schon bunter aus. Ich weiß mir natürlich wie immer zu helfen und dekorier alles mit meine Klamotten :D. Ich würde euch ja gerne meine Gastfamilie und ihr Haus zeigen, die wollen aber nicht, dass ich Bilder von ihnen ins Internet stelle. Auf Anfrage verschick ich aber gerne welche per e-mail.  Ja, angekommen hab ich dann erstmal mein Zimmer bezogen und dann hieß es warten auf die Kinder. Charlotte war super süß und hat mir sogar extra was Süßes mitgebracht. Stuard ist da schon etwas schwieriger, weil mit 12 braucht man kein Au Pair mehr. So war seine Begrüßung dezente Ignoranz. 

Die nächsten 3 Tage waren eigentlich relativ unspektakulär. Die meiste Zeit hab ich geschlafen und gegessen, habe viele Leute vorgestellt bekommen und war auf meinem ersten Rugbyspiel von Stuart. Rugby muss ich sagen ist jetzt nicht ganz so meine Sportart, aber da dieses Jahr in Neuseeland der Rugby Worldcup ist und Rugby hier so beliebt ist wie Fußball sollte ich wenigstens halbwegs verstehen was die da auf dem Spielfeld eigentlich machen. Ansonsten habe ich natürlich unsere Gegend erkundet und dazu zählt natürlich vorallem der 300m entfernte Strand :)

Meine erste richtige Woche war ziemlich anstrengend. Immer noch total müde und alles war neu. Autofahren war besonders verwirrend. Nicht nur das links Fahren, sondern dazu kommt, dass mein Auto hier ein automatik Auto und dazu noch ziemlich groß ist. So kam es wie es kommen muss und ich hab erstmal den Spiegel eines anderen Autos mitgenommen :D. Naja aber es ist ja nichts passiert. Ansonsten komm ich mit den Kinder mitlerweile gut klar, auch wenn Stuart manchmal ein wenig grummelig ist. Die sind Beide echt gut erzogen und machen eigentich alles von alleine. Nur wenn es um das I-Pad oder die Wii geht gerät man schon mal in einer längere Diskussion. Freitags kam dann das alte Au Pair, Louisa, aus Fitschi wieder und hat mir ein paar Au pairs hier aus der Gegend vorgestellt und ihren Kletterpartner Aiden. Wir haben dann auch Abends alle zusammen Auckland unsicher gemacht.

In meiner zweiten Woche hatte ich dann auch gleich Urlaub, da meine Familie für eine Woche nach Australien geflogen ist. Ich habe dann die Zeit genutzt um mir mit Roschi, einem anderen Au Pair, Auckalnd an zu schauen. Naja also eigentlich gibt es in Auckland nicht viel zu sehen aus den Skytower, den Harfen, Mount Eden und Victoria Park. So waren wir dann nach 1 1/2 Stunden fertig und sind aufs Shoppen auf der Queen Street umgestiegen.

30.08 Nach einer großen heißen Schokolade mit Elena, Roschi, Isabell und.... im Kohi Cafe direkt am Strand, ging es auf nach Silvia Park, der nächst gelegenen Shopping-Mall. Nach 2h mit den shoppingwütigen Girls, haben ich und Roschi uns abgeseilt und sind in den One-Tree-Hill Park gefahren. Wie der Name schon sagt, stand dort mal ein einziger Baum auf einem Hügel, der Wind und Wetter getrotz hat. Jedoch wurde dieser aus unersichtlichen Gründen gefällt o.O... Der Park beibt und die schöne Aussicht über Auckland auch.

31.08 Rangitot, ist eine inaktive, vulkanische Insel und der Hügeln den man von unserem Strand aus bewundern kann. Wir sind morgens mit der Fähre übergesetzt. Der gradlinige Weg zum Gipfel war uns natürlich zu einfach und so haben wir frohen Mutes den Explorer Weg, der vorher nochmal um die Insel herum führt, gewählt, um auch ja nichts zu verpassen. Nach 5h Fußmarsch und einer kleinen Pause an einem wunderschönen abgelegenen Strand, hatten wir dann auch endlich den Gipfel erglommen und konnten die schöne Aussicht genießen. Total fertig und mit der Weisheit das nächste mal wanderfähige Schuhe anzuziehen, ging es dann mit der letzten Fähre zurück nach Auckland.


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